Intelligente
Automotivelösungen:

Typgenehmigung –
Homologation

Es ist unerheblich, ob ein Update wegen behördlicher Vorgaben oder aus betriebswirtschaftlichen Gründen erfolgt - die Kosten müssen kalkulierbar bleiben und die Qualität sowie die Betriebssicherheit gewahrt werden. Das erfordert, dass die implementierten Prozesse und die verwendeten Tool-Ketten sehr gut aufeinander abgestimmt sind.

Typgenehmigung – Homologation

Alle in der Europäischen Union zugelassene Fahrzeuge benötigen eine Typgenehmigung – diese wird auch Homologation genannt. Dies ist für neue Fahrzeuge unabdingbar. In Zukunft wird sie immer mehr auch für notwendige Änderungen, vor allem an Software-lastigen Fahrzeugsystemen, gewünscht oder sogar von Behörden gefordert. 

Ein ganzheitlicher Ansatz ist notwendig, um die Entwicklungskosten im Griff zu haben. Daher betrachten wir die notwendigen Aktivitäten über den Produktlebenszyklus von Fahrzeugen umfassend. Der Entwicklungsprozess und die zugehörigen Tool-Ketten sollen optimal auf die zunehmenden Herausforderungen von Updates abgestimmt werden.

Die Notwendigkeit von Updates resultiert aus

  • Neuer und/oder erweiterter Funktionalität (ein Treiber ist z.B. künstliche Intelligenz)
  • Implementierung von neuen Abhilfemaßnahmen (z.B. aus Cyber-Security Sicht)

Working Party 29 (WP.29)

Das Weltforum für die Harmonisierung von Fahrzeugvorschriften ist eine Arbeitsgruppe des Inland Transport Committee (ITC) der UNECE, Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen für Europa. Dieses Forum befasst sich mit den Vorschriften für Fahrzeugsicherheit, Umweltschutz, Energieeffizienz und Diebstahlsicherheit.

Die aktuellen Themen sind Automatisiertes Fahren (GVFR) sowie neu aufkommende Elektrofahrzeuge, Hybridfahrzeuge und Brennstoffzellenfahrzeuge (FCV).

Das aktuelle GRVA Arbeitsprogramm beschäftigt sich mit:

  • Sicherheit von automatisierten Fahrsystemen und vernetzten Fahrzeugen
    • Funktionsanforderungen für automatisierte Fahrzeuge ("FRAV")
    • Validierungsmethode für automatisiertes Fahren ("VMAD")
    • Cybersicherheit (und Software-Updates)
    • Ereignisdatenrekorder / Datenspeichersystem für automatisiertes Fahren
  • Fahrzeugdynamik
    (Lenken, Bremsen usw.)
    • Fortschrittliche Notbremssysteme
    • Antiblockiersystem für Motorräder
    • Elektronische Stabilitätskontrolle
  • Fahrerassistenzsystemen
    (Advanced Driver Assistance Systems)
    • Fernbedienungsmanöver und ferngesteuertes Parken
    • Automatisierte Lenksysteme

Automatisiertes Fahren

Fahrzeuge ab Level 3 und höher benötigen eine EU-Type-Genehmigung für die relevanten Systeme und Komponenten der Automatisierung. 

Im englischen Sprachraum spricht man von „Safety“ – hierzulande von "Betriebssicherheit". Die wichtigsten Teilgebiete mit den zugehörigen Normen sind:

  • Funktionale Sicherheit ISO 26262
  • Cyber-Security ISO 21434
  • Safety Of The Intended Functionality” (SOTIF) ISO/PAS 21448
  • Bedienungssicherheit – die Mensch-Maschine-Interaktion (MMI)
  • Vertrauenswürdige Künstliche Intelligenz

EU-Typgenehmigung (Homologation) für Automated Lane Keeping System (ALKS)

Die Typgenehmigung für ALKS erfordert zusätzlich die Berücksichtigung von Software oder Firmware Updates und des zugehörigen Software Update Management Systems, welches auch als SUMS bekannt ist und die Cyber Security und das zugehörige Management System muss berücksichtigt werden, auch als Cyber Security Management System (CSMS) bezeichnet. 

Die zu erstellenden Dokumente sollen verständlich und richtig verfasst werden. Die Artefakte werden dabei entweder gemeinsam mit Ihnen oder komplett von msg Plaut erstellt. Somit kann ein Audit und/oder ein Assessment eines Technischen Dienstes reibungsfrei und zeitgerecht erfolgen.

 

Unsere Kompetenzen & Leistungen

Wir bieten Ihnen umfangreiche Beratung und Zusammenarbeit an, insbesondere bei der

  • Vorbereitung der Dokumente für Zertifizierungen
  • Durchführung von internen Audits & Assessments
  • Abstimmungen und Formulierung von Anforderungen für und mit Entwicklungs- sowie Testabteilungen

Wir unterstützen Sie mit unserem systematischen Ansatz gerne über den gesamten Produktlebenszyklus und  bieten Hilfestellung auch in kritischen Projektphasen sowie bei Kapazitätsengpässen.

Wie auch immer Sie uns beauftragen: Vertrauen ist einer unserer Grundpfeiler in einer Zusammenarbeit.

Wir nehmen Ihnen Sorgen ab: Durch unsere äußerst flexible Gestaltung der Zusammenarbeit übernehmen wir Arbeitspakete komplett oder teilweise, unterstützen vor Ort oder remote und passen den Umfang der Unterstützung an Ihre Erfordernisse an.

msg Plaut & AIT

msg Plaut & AIT kooperieren für Weiterentwicklung von Safety & Security im Automotive-Sektor.
Lesen Sie hier mehr.

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msg Plaut prüft mit „THREATGET“ Cybersicherheit in Fahrzeugen & Systemen

Hersteller und Zulieferer haben mit THREATGET ein Tool in der Hand, um die Cyber-Sicherheit ihrer Fahrzeugsysteme ECE-konform für die Typgenehmigung vorzubereiten und somit in Topmärkten wettbewerbsfähig zu bleiben. Am AIT Austrian Institute of Technology wurde gemeinsam mit LieberLieber Software dieses Werkzeug entwickelt, das msg Plaut nun in der Praxis erfolgreich einsetzt. Die frühzeitige Erkennung von Risiken spart Kosten und durch den aktualisierbaren Bedrohungskatalog bleibt die Analyse automatisch auf dem neuesten Stand.

Sie wollen mehr Informationen? Wir helfen Ihnen gerne weiter!

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DI Stefan Wachter

DI Stefan Wachter
Head of Business Competence Center Automotive